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Nach fast drei wachstumsstarken Jahren befindet sich die deutsche Wirtschaft im Abschwung. Die Finanzmarktkrise belastet die wirtschaftliche Situation zusätzlich. Die globalen Auswirkungen der Finanz- und Kapitalmarktkrise sorgen auch in Deutschland für Unsicherheit.
Der Weltfinanzgipfel vom 15. November in Washington könnte in die Geschichte eingehen. Der Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer („G20“) zeigt, dass die internationale Politik unter dem Druck der Krise durchaus zu konstruktivem Handeln und zu Beschlüssen fähig ist. Die Gipfelteilnehmer haben sich auf fünf gemeinsame Grundprinzipien für eine Finanzmarktreform verständigt. Diese werden in einem Papier vom BDI bewertet.
BDI aktuell zu Finanzkrise und Weltfinanzgipfel
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BDI im Gespräch mit EU-Handelskommissarin Ashton |
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| | Werner Schnappauf mit EU-Handelskommissarin Ashton |
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| ©BDI |
19. November 2008: Im Gespräch mit der neuen EU-Handelskommissarin Catherine Ashton begrüßte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf das Bekenntnis des Weltfinanzgipfels zu den Grundsätzen des freien Welthandels.
„Angesichts der Finanzkrise und eines Konjunktureinbruchs in weiten Teilen der Welt benötigen wir mehr grenzüberschreitenden Handel, nicht weniger. Jegliche Art von Protektionismus ist kontraproduktiv."
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Finanzkommunikation im Mittelstand |
19. November 2008: „Finanzkommunikation krisenfest machen! – Eine aktuelle Studie für den Mittelstand belegt eine gefährliche Kommunikationsklemme, die sich zur Kreditklemme ausweiten kann.“
Angesichts der andauernden globalen Finanzmarktkrise und der damit verbundenen fundamentalen Umbrüche des deutschen Bankenmarktes wird gute Finanzkommunikation für den Mittelstand wichtiger denn je.
- Die Studie: Erfolgsrezepte für den Umgang mit Kapitalgebern
- Statement: "Ohne Fremdkapital war und ist der Mittelstand schlicht nicht lebensfähig"
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Regierungskonsultationen Deutschland-Italien |
18. November 2008: Mit Blick auf die deutsch-italienischen Regierungskonsultationen in Triest nehmen BDI und Confindustria gemeinsam Stellung.
Beide Verbände rufen ihre Regierungen zu konkreten Schritten hinsichtlich Finanz- und Wirtschaftskrise sowie Klima- und Energiepolitik auf.
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Weltfinanzgipfel |
14. November 2008: Der BDI fordert konkrete Vorschläge für eine nachhaltige Stabilisierung und Kontrolle der Finanzmärkte.
„Die Finanzaufsicht muss international optimiert, die Tätigkeit der Rating-Agenturen kontrolliert und die Transparenz von Finanzinvestoren erhöht werden. Dazu benötigen wir international koordinierte Maßnahmen. Nur so können wir das Überspringen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft begrenzen und eine weitere Abschwächung der Weltkonjunktur vermeiden“, sagte der BDI-Präsident.
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Jahresgutachten des Sachverständigenrates |
12. November 2008: Zum heute veröffentlichten Jahresgutachten des Sachverständigenrates nehmen BDA und BDI gemeinsam Stellung.
Der Sachverständigenrat fordert zu Recht eine Fortsetzung der beschäftigungsfreundlichen Tariflohnpolitik sowie weitere Reformen am Arbeitsmarkt, um dauerhafte Grundlagen für einen weiteren Beschäftigungsaufbau zu schaffen. [mehr]
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5. Deutscher Luftverkehrskongress |
11. November 2008: Die Luftverkehrsbranche in Deutschland fordert die europäische und die deutsche Politik auf, die Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel ab 2012 wettbewerbsneutral zu gestalten. „Solange die Regierungen von Nicht-EU-Ländern die Einbeziehung ihrer Fluggesellschaften in den Emissionshandel verweigern, müssen auch europäische Airlines bei Flügen in diese Drittstaaten vom Emissionshandel ausgenommen werden. Sonst droht eine EU-Insellösung, die kein nennenswertes Plus für den Klimaschutz bringt, dafür aber die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Airlines erheblich belastet,“ sagte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann.
www.luftverkehrs-kongress.de
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Rohstoffsicherheit |
10. November 2008: „Von einem gesicherten Zugang zu Rohstoffen hängt die Zukunftsfähigkeit unserer Industrien ab". BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf forderte bei der Vorstellung des BDI-Zehn-Punkte-Papiers zur Rohstoffpolitik: „Wir erwarten von der Bundesregierung und der Europäischen Kommission, dass sie den Handels- und Wettbewerbsverzerrungen bei Rohstoffen konsequent entgegenwirken.“
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LKW-Maut |
10. November 2008: „In einer konjunkturell schwierigen Phase ist es umso wichtiger, dass die Einnahmen aus der Lkw-Maut vollständig für Investitionen in die Verkehrswege eingesetzt werden."
So kommentierte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf die zum Wochenende im Bundesrat beschlossene Erhöhung der Lkw-Maut.
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Erbschaftsteuerreform |
7. November 2008: BDI-Präsident Thumann begrüßt das erzielte Verhandlungsergebnis bei der Reform der Erbschaftsteuer als Kompromiss in die richtige Richtung.
„Nach mehr als drei Jahren Diskussion hat sich die Koalition nun endlich auf einen Kompromiss bei der Reform der Erbschaftsteuer verständigt. Das erzielte Verhandlungsergebnis kommt den Vorstellungen der Familienunternehmen deutlich näher als der bisherige Gesetzentwurf. Die vereinbarten Nachbesserungen sind unverzichtbar, um eine Signalwirkung für den Mittelstand und den Standort Deutschland zu erzeugen“, erklärte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann in Berlin.
Weitere Informationen unter
www.bdi.eu/Erbschaftsteuerreform
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Präsidentenwahl in den USA |
5. November 2008: BDI-Präsident Thumann beglückwünscht Obama zu seinem historischen Sieg.„Wir beglückwünschen Barack Obama zu seinem historischen Sieg und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der neuen Regierung.“ Mit diesen Worten gratulierte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann Senator Barack Obama zur Wahl zum 44. Präsidenten der USA. „Deutschland und Europa sind mit der US-Wirtschaft auf das Engste verknüpft. Diese enge Verflechtung gilt es weiter zu stärken. Gerade angesichts der aktuellen Turbulenzen auf den Weltmärkten.“
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Unternehmenskredite |
4. November 2008: Der BDI sorgt sich um die Gefahr einer Kreditklemme.„Die Banken müssen zu ihren gegebenen Kreditlinien und fest vereinbarten Konditionen für Unternehmen stehen. Sonst verstärken sich die negativen Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Realwirtschaft“, warnte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf.
Telefon-Hotline des BMWi für den Mittelstand in der Finanzkrise
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Union für das Mittelmeer |
3. November 2008: Der BDI begrüßt die richtige Ausgestaltung der Mittelmeerunion.
Die frühzeitige und umfassende Beteiligung der Privatwirtschaft ist entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche "Mittelmeerunion“, so der BDI im Vorfeld des EuroMed-Treffens in Marseille.
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